Die Entwicklungen der letzten Wochen zeigen deutlich, dass wir mit Corona keinen Sprint vor uns haben, sondern einen Marathon: Das Virus und die damit verbundenen Einschränkungen werden uns noch eine ganze Weile begleiten. Wie bereits in unserem ersten Artikel “Häusliche Pflege in Zeiten von Corona” angesprochen, sehen Experten eine Versorgungslücke in der Pflege aufkommen, insofern der Einsatz von ausländischen PflegerInnen stark zurückgeht. Von den rund 300.000 Betreuungskräften, die in Deutschland arbeiten, sind Zehntausende in den vergangenen Wochen in ihre Heimat zurückgekehrt. Der Verband für häusliche Betreuung und Pflege warnte, dass jetzt nach Ostern bis zu 200.000 Betreuerinnen und Betreuer aus Osteuropa fehlen könnten.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Betreuungs- und Pflegekräfte aus dem Ausland sind aktuell personell wie auch logistisch schwer zu organisieren. Einige PflegerInnen zog es auf Grund der Krise zurück in ihre Heimat, um dort ihre Familie zu unterstützen. Zudem wurden viele Verkehrsverbindungen eingestellt. Hinzu kommt, dass viele Betreuerinnen und Betreuer aus Osteuropa ohne gültige Papiere in Deutschland beschäftigt waren und die Einreise ohne Arbeitserlaubnis generell nicht erlaubt und aktuell kaum umsetzbar ist. Lokale Ambulante Pflegedienste wie auch Altenheime können diesen Wegfall von Pflegekräften allerdings nicht auffangen.

Die Nachfrage nach legal angestellten Betreuerinnen und Betreuer aus Osteuropa wächst durch die momentanen Entwicklungen stetig und kann von einigen Pflegeanbietern kaum noch gedeckt werden. Auch unser Team der Deutschen Pflegeboerse arbeitet normal weiter und spürt die zunehmende Nachfrage, die viele Familien haben. Deshalb versuchen wir unser bestmögliches, um jedem Kunden zu helfen, der sich bei uns meldet. Wir stehen nach wie vor in engem Austausch mit europäische Pflegediensten und -kräften und haben einige KandidatInnen, die sehr gern arbeiten möchten und kurzfristig verfügbar sind. Natürlich kann sich auch bei uns jederzeit die Situation ändern, sei es durch politische Beschlüsse oder die steigende Nachfrage. Da wir allerdings mit qualifizierten Kooperationspartnern bereits lange Jahre zusammenarbeiten, haben wir derzeit noch die Möglichkeit Betreuungskräfte zu vermitteln.

Wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen Bedarf an Unterstützung in der häuslichen Pflege suchen, melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen gern telefonisch oder per E-Mail weiter und werden versuchen gemeinsam mit Ihnen eine gute Lösung für Sie zu finden.

Rufen Sie uns unter 0180-6220033 an. (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobil und Ausland abweichend). Oder schreiben Sie an info@deutschepflegeboerse.de. Oder nutzen Sie direkt unsere Plattform: www.deutschepflegeboerse.de